Chris Gall bezaubert Zuhörer im Dockland

Es war eine besondere Stimmung für die Besucher von "Musik in den Häusern der Stadt": Mit Blick auf die Elbe und den Hafen bot sich Ihnen ein herausragendes Klangerlebnis durch den Pianisten Chris Gall, der sein Publikum zu bezaubern weiß.

Nach einer Eröffnungsrede durch Prof. Dr. Plate und Berit Rapp, Leiterin des Festivals des Kunstsalons,  begann Chris Gall sein überzeugendes Programm. Er bot den Zuhörern im ausverkauften Dockland ein breites Repertoire an Eigenkompositionen und begeisterte sein Publikum mit seinen Improvisationen, so dass die in der Pause angebotenen Schallplatten bereits nach wenigen Minuten vergriffen waren.

Kaum ein deutscher Pianist hat in den vergangenen Jahren die Stilgrenzen des Jazz so konsequent und originell erweitert wie der Münchner Chris Gall. Mit zwei gefeierten Trio-Alben und als Pianist der mehrfachen ECHO-Gewinner „Quadro Nuevo“ machte er auf sich aufmerksam.

Seine Stücke basieren auf Inspirationen aus aller Welt, von denen er seinen Zuhörern immer wieder berichtete. In Anlehnung an den Auftakt durch Professor Plate, in dem dieser von seiner unerfüllten Liebe zum Klavier berichtete, gestand auch Chris Gall seine unerfüllte Liebe zur Gitarre. Es war ein unterhaltsamer und erfüllender Abend, der die Zuhörer mit auf eine wunderbare Klavierreise nahm.

Prof. Dr. Georg Plate, Berit Rapp und Bettina Wurm, die die Künstlergage dieser Veranstaltung getragen hat, zeigten sich begeistert von Chris Galls Konzert und freuten sich sehr darüber, dass "Musik in den Häusern der Stadt" erstmals in der Hamburger Graduate School stattfinden konnte.


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