NORDAKADEMIE erhält „Umweltpreis der Wirtschaft 2017“

Die Preisträger des diesjährigen Umweltpreises der Wirtschaft mit Julian Burkhardt (3. von links), Prof. Dr. Georg Plate (4. von links), Dr. Robert Habeck, Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (3. von rechts) und Uli Wachholtz, UVNord-Präsident (ganz rechts)

Prof. Dr. Georg Plate nimmt als Vorstandsvorsitzender in Kiel den Umweltpreis für die NORDAKADEMIE entgegen.

Die Zuhörerschaft bei der Verleihung des Preises in Kiel

Das Campusgelände der Hochschule begeistert Studierende und Mitarbeiter.

Photovoltaik ist ein Baustein zum Umweltschutz.

Am Dienstag, den 26. September 2017, erhält die NORDAKADEMIE Hochschule der Wirtschaft im Kieler Schloss den „Umweltpreis der Wirtschaft 2017“. Vergeben wird der Preis von der Studien- und Fördergesellschaft der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft (StFG).

Durch die Veranstaltung führte Uli Wachholz, UVNord-Präsident sowie Vorsitzender der Studien- und Fördergesellschaft. "Seit 1984 haben wir insgesamt 60 Unternehmen für ihr Engagement im Umweltbereich auszeichnen können", sagte Wachholz.  In der Gesellschaft, die sich in Bildung, Kultur und Politik engagiert, sind etwa 300 Unternehmen aller Branchen, Größenordnungen und Regionen des Landes vertreten.

Den Preis überreichte Wachholtz an Prof. Dr. Georg Plate, Vorstand der NORDAKADEMIE, sowie Julian Burkhardt. Burkhardt, der an der NORDAKADEMIE Wirtschaftsinformatik studiert, hatte gemeinsam mit seinem Kommilitonen Sascha Pererva das Video "Umweltschutz und Nachhaltigkeit an der NORDAKADEMIE" gedreht. "Es ist etwas ganz Besonderes auf diesem grünen Campus gleichzeitig studieren und leben zu können", hob Burkhardt hervor. Plate lobte das Engagement der Studierenden und bedankte sich bei der Jury für die Auszeichnung. Dies sei aber kein Anlass, sich nun auf dem Erreichten auszuruhen.  

Die NORDAKADEMIE Hochschule der Wirtschaft ist eines von drei Unternehmen, das dieses Jahr von der StFG mit dem Umweltpreis der Wirtschaft ausgezeichnet wird und zugleich die erste Hochschule, die unter den bisherigen Preisträgern zu finden ist. „Durch zahlreiche Maßnahmen zur Ressourcenschonung und umweltfreundlicher Energieerzeugung, durch die eingehende Befassung mit dem Thema ‚Nachhaltigkeit‘ in Lehre und Forschung sowie die Einbindung und Motivation der Studierenden leistet die NORDAKADEMIE als Hochschule der Wirtschaft einen vorbildlichen Beitrag zum Schutz von Natur und Umwelt.“, lobt die StFG den Einsatz der NORDAKADEMIE. Die StFG verleiht einmal jährlich die Auszeichnung „Umweltpreis der Wirtschaft“. Gegenstand des Preises ist die vom Bildhauer Georg Engst geschaffene Bronze-Relief-Platte „Umweltpreis der Wirtschaft“. 

Parallel wird in einem Fernsehbeitrag des Norddeutschen Rundfunks am 26. September über das Thema Nachhaltigkeit an der NORDAKADEMIE berichtet. Dieser ist in der NDR Mediathek zu finden.

Nachhaltigkeit wird an der NORDAKADEMIE gelebt und gelehrt

Das Grußwort der Feier hält Dr. Robert Habeck, Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein. „Als gesellschaftliche Aufgabe benötigt der Nachhaltigkeitsansatz innovative Impulse und Lösungsvorschläge aus Wirtschaft und Wissenschaft. Hochschulen wie die NORDAKADEMIE, die das Thema Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre auch im eigenen Hochschulbetrieb integrieren und so künftige Entscheidungsträger für die Möglichkeiten einer verantwortungsbewussten Gestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft gewinnen, sind wertvolle Partner im schleswig-holsteinischen Nachhaltigkeitsnetz“, lobt Habeck bereits im Vorwort des Nachhaltigkeitsberichts 2016 der Hochschule das Engagement der NORDAKADEMIE.

Energieeinsparung sowie systematische Abfallvermeidung gehören zum Umweltkonzept der NORDAKADEMIE. Die Dächer auf den insgesamt acht Hochschulgebäuden sind entweder begrünt oder dienen dazu, mit Hilfe von Photovoltaik-Elementen elektrische Energie zu erzeugen. In Verbindung mit einem Blockheizkraftwerk werden pro Jahr bereits 30% der benötigten elektrischen Energie erzeugt. 

„Natürlich ist Umweltschutz auch an unserer Einrichtung nicht zum Nulltarif zu haben“, so NORDAKADEMIE- Vorstand Plate. „Aber unser wunderschöner Campus begeistert nicht nur Tag für Tag Studierende und Mitarbeiter, sondern er trägt dazu bei, dass wir beim Wettbewerb um die besten Studierenden und gerade auch Professoren einen wichtigen Pluspunkt in die Waagschale werfen können.“

Umweltschutz und Nachhaltigkeit spielen auch in Lehre und Forschung eine besondere Rolle. So wurde im Januar 2017 eine eigenständige Professur Nachhaltigkeit eingerichtet. Auch in Bachelor- und Masterarbeiten finden sich zunehmend Themen, die sich mit Umweltschutz und Nachhaltigkeit befassen. Ein Elektroauto zum nachhaltigen Transport zwischen den beiden Studienstandorten in Elmshorn und Hamburg wurde bestellt und soll weiter Teil eines Forschungsprojektes zur Elektromobilität werden.

Gemeinsam mit den Studierenden

Besonders erfreulich aus Sicht der Hochschule ist, dass sich die Studierenden in besonderer Weise gemeinsam mit dem Team der NORDAKADEMIE für den Umweltschutz engagieren. So wirken in dem Arbeitskreis „Nachhaltigkeit und Umweltschutz“ Vertreter der Studierenden gleichberechtigt mit dem Umweltschutzbeauftragten sowie weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hochschule mit. Das nächste studentische Projekt befasst sich mit der Zertifizierung der NORDAKADEMIE als Fair-Trade-University.  Vom studentischen Engagement zeugt auch das Video, mit dem sich die NORDAKADEMIE als Preisträger bei der Preisverleihung präsentiert hat, das von zwei Studierenden in Eigenregie gedreht wurde.

Campus im Grünen

Das Grundstück der ehemaligen Landwirtschaftsschule in Elmshorn hat die NORDAKADEMIE 1997 übernommen und bei der Errichtung der Hochschulgebäude darauf geachtet, dass Flora und Fauna weiterhin zu ihrem Recht kommen. Allein 31 Baumarten befinden sich auf dem rd. 18 000 qm großen Campus, darunter eine von der Stadt Elmshorn gespendete Pyramideneiche, die den geographischen Mittelpunkt nicht nur der Hochschule, sondern auch der Stadt Elmshorn markiert. Ein Feuchtbiotop bietet Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen, Kleintieren und Insekten.  

Studierende der Hochschule der Wirtschaft haben zu diesem Anlass ein Video über Nachhaltigkeit und Umweltschutz an ihrer Hochschule gedreht. 


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