Wahlpflichtmodule

Die modulare Verknüpfung der Masterstudiengänge ermöglicht die Bildung eines gemeinsamen Wahlpflichtfächerpools. Dieser ermöglicht eine individuelle Schwerpunktbildung - gerade auch in Bereichen, die im Erststudium vielleicht zu kurz gekommen oder die für die berufliche Weiterentwicklung erforderlich sind.

Aus dem jeweils aktuellen Wahlpflichtangebot des Studiengangs sind zwei Module zu belegen. Dies könnten beispielhaft sein:

1.) Wahlpflichtbereich Operations, Logistics and Process Management:

  • Prozessmanagement
  • Strategisches IT-Management
  • Projektmanagement
  • Advanced Operational Management

2.)ˆ Wahlpflichtbereich Finance & Accounting:

  • Advanced Management Accounting
  • Corporate Planning and Managerial Control (50 Vorlesungsstunden)
  • International Financial Accounting
  • Corporate Finance Management
  • Business Valuation and Analysis

3.) Wahlpflichtbereich Marketing:

  • Advanced Industrial Marketing
  • Marketing im Mittelstand
  • Marketing Strategy and Product Innovation
  • Brand Management

5.) Wahlpflichtbereich General Management:

  • Intercultural Management in Asia
  • Corporate Entrepreneurship
  • Conflict Management in Organisations
  • Leadership in Thought and Action

1.) Entrepreneurship

  • Grundlagen Entrepreneurship
  • Arten und Formen des Entrepreneurship
  • Innovationen und Geschäftsmodelle
  • Unternehmerisches Handeln ( Strategie, Markt, Finanzierung, Rechtsaspekte, Finanzierung, Business Plan)
  • Ausgewählte Aspekte des Entrepreneurship kleiner und familiengeführter Unternehmen

2.) Human Resource Management

  • Personalrecruitment: Neuere Trends
  • Personalauswahl: Online- und Face-to-Face-Verfahren
  • Personalentwicklung: Von der Gruppe zum Team
  • Personalbeurteilung: Warum „gute Menschenkenntnis“ nicht ausreicht
  • Personalführung: Eignung und Entwicklung von Führungskräften

3.) Nachhaltigkeitsmanagement

  • Unternehmerische Nachhaltigkeit als Moral Case und Business Case
  • Marketing für nachhaltigkeitsorientierte Innovationen
  • Entwicklung nachhaltigkeitsorientierter Geschäftsmodelle
  • Öko-Effizienz und Umweltkostenrechnung
  • Einbeziehung von Stakeholdern
  • Öffentlichkeitsarbeit und Berichterstattung

1.) Key Account Management 

Key Account Management (KAM) baut auf der Erkenntnis auf, dass Win-Win-Partnerschaften systematisch entwickelt und persönlich betreut werden müssen. Basierend auf dem umfassenden St. Galler KAM-Konzept wird in funktionales und organisatorisches KAM unterschieden und sodann die Prozessschritte Analyse, Realisierung, Integration und Fundament durchlaufen.

2.) E-Commerce und E-Marketing

In diesem Modul wird die Rolle neuer Medien bei der innovativen Gestaltung von Geschäftsmodellen und Vertriebsprozessen untersucht. Ein wesentlicher Scherpunkt ist darüber hinaus die Vermittlung moderner Kommunikationsstrategien im Internet, z.B. Suchmaschinenoptimierung und –marketing.

3.) Verkaufstechnik 

Ziel dieses Moduls ist die Vermittlung verkäuferischer Grundtechniken, von der Verkaufsgesprächsvorbereitung über den Gesprächseinstieg und die Bedarfsanalyse bis hin zur Produktpräsentation, Verkaufsargumentation und zum Abschluss. Wesentliche Schwerpunkte liegen dabei auf Fragetechnik, Einwandbehandlung und Abschlusstechniken.

      1.) Risikomanagement

      In der betrieblichen Praxis unterstützt ein unternehmensweites ‚Risikomanagement’ Entscheidungsträger wie Vorstände und Geschäftsführungen sowie Aufsichtsgremien in Unternehmen mit entscheidungsrelevanten Informationen und stellt ihnen Methoden und Instrumente bereit, mit denen sie ihre Sorgfaltspflichten erfüllen können.

      2.) Wirtschaftsprüfung

      Das Modul vermittelt Kenntnisse zu den gesetzlich vorgeschriebenen Abschlussprüfungen und setzt sich mit Aufgaben und Verantwortlichkeiten des Wirtschaftsprüfers auseinander. Die Studierenden erhalten einen Überblick über die Planung, Durchführung und Berichterstattung einer gesetzlich vorgeschriebenen Abschlussprüfung auf Basis der rechtlichen Vorschriften und Prüfungsstandards (IDW-Prüfungsstandards und die International Standards of Auditing).

      3.) Interne Revision

      Die interne Revision als prüfende und überwachsende Instanz im Unternehmen ist Teil der Corporate Governance Infrastruktur in Großunternehmen. Sie unterstützt und überwacht die Einhaltung von Ordnungsmäßigkeit in der Finanzberichterstattung, achtet aber im Gegensatz zum Abschlussprüfer auch auf weitere Prüfungsziele, wie Effizienz und Effektivität in betriebswirtschaftlichen Abläufen oder die Ordnungsmäßigkeit der Informationsverarbeitung.

      1.) Agiles IT-Service-Management

      2.) IT-Outsourcing


      Mögliche Wahlpflichtmodule aus angrenzenden Bereichen sind zum Beispiel:

      • Ubiquitous Computing
      • Methoden und Anwendungen der verteilten künstlichen Intelligenz
      • Innovatives Marketing
      • Vertriebsmanagement
      • Advanced Management Accounting
      • Konzernrechnungslegung

      1.) Methoden und Anwendungen der verteilten künstlichen Intelligenz

      2.) Ubiquitous Computing

      3.) Supply Chain Management

      4.) Change Management

       

      Mögliche Wahlpflichtfächer aus anderen Studiengängen mit Themen aus dem Bereich Wirtschaftswissenschaften sind:

      • Risikomanagement
      • Innovatives Marketing
      • Vertriebsmanagement
      • Advanced Management Accounting
      • Konzernrechnungslegung

      1.) Strategischer Einkauf/Internationales Beschaffungsmanagement

      2.) Logistikcontrolling

      3.) Maritimer Transport/Hafenlogistik

      1.) Eignungsdiagnostik

      2.) Personalentwicklung/Coaching

      3.) Verkaufspsychologie

      1.) Restrukturierung & Sanierung

      Das Modul widmet sich den Fragen der außergerichtlichen Restrukturierung, also dem Versuch, ein Unternehmen vor der Insolvenz zu retten. Hierbei stellen sich zahlreiche Rechtsfragen an der Schnittstelle zur Ökonomie.

      Beginnend bei den Grundlagen, was eine Unternehmenskrise ausmacht, wie man diese früh genug erkennen kann, was Insolvenztatbestände darstellen usw., wird anschließend die Restrukturierungsplanung besprochen und die verschiedenen Möglichkeiten zur Durchführung einer Sanierung, z.B. Betriebsaufspaltung, übertragende Sanierung (Verkauf = Distressed M&A), Fusion oder Verkleinerung des Unternehmens. Dabei geht es auch um Haftungsfragen des Managements und moderne Möglichkeiten der Restrukturierung wie Schutzschirmverfahren oder Debt to Equity-Swaps.

      2.) Introduction to US Business, Culture and Law

      In diesem Modul soll ein Verständnis für das US-amerikanische Wirtschaftsrecht entwickelt werden. Es wird die frühe Geschichte der USA, die amerikanische Politik und deren Einfluss auf das Rechtssystem behandelt. Das Modul wird in englischer Sprache gelehrt und bietet eine Einführung in die Hauptmerkmale des US-amerikanischen Rechtssystems sowie einen praxisorientierten Einblick in die rechtlichen Rahmenbedingungen, in denen US-Unternehmen tätig sind. Der Schwerpunkt liegt auf Themen um die "Corporation", einer der am häufigsten auftretenden Unternehmensform der USA. Geschichte und Politik der USA werden vorgetragen, soweit sie die ausgewählten rechtlichen Regelungen beeinflussen. 


      Zusätzlich werden unter bestimmten Voraussetzungen auch Module aus dem Pflichtmodulangebot der anderen Masterstudiengänge zur Wahl gestellt.