International Week USA

International Week USA 2017

Welcome to New York hieß es für sieben Masterstudierende der NORDAKADEMIE Graduate School, welche gemeinsam mit Prof. Dr. Daniel Graewe während einer zweiwöchigen Studienreise die Gelegenheit nutzten, die nordamerikanische Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur kennenzulernen. Die International Weeks USA, die in diesem Jahr vom 12. bis 26. September zum ersten Mal stattfanden, führten die Studentengruppe zunächst allerdings nach Washington DC.

Washington DC

In Washington begann das Programm mit einem Besuch bei der Konrad Adenauer Stiftung. Hier wurde ein detaillierter Einblick in die Arbeit der Stiftung gewährt, gefolgt von politischen Erörterun-gen, u.a. bezüglich des Umgangs mit der derzeitigen Regierung der USA. Darauf folgten interessante Vorträge beim Representative of German Industry and Trade (RGIT), welches im Auftrag der Wirtschaft in Deutschland deren politische Positionen und Anliegen gegenüber der US-Administration vertritt, sowie im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Im weiteren Verlauf des Programmes fanden Diskussionen zu außenpolitischen Themen und transatlantischen Beziehungen mit einer Referentin der Deutschen Botschaft statt. Die Gruppe besuchte den Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten und nahm an einem Vortrag im Center for German and European Studies der Georgetown University teil. Auch das Sightseeing Programm kam mit einer Führung durch das Capitol und die National Archives sowie durch den Besuch zahlreicher Museen nicht zu kurz. 

Nach einigen ereignis- und lehrreichen Tagen im vergleichsweise eher ruhigen und zurückhaltenden Washington DC wurde die Reise im dynamischen und niemals schlafenden New York City fortgesetzt. 

New York, New York …

In New York stand zunächst ein Besuch des German Start-up Accelerators auf dem Plan, welcher deutsche Unternehmen beim Eintritt in den US-Markt unterstützt. Bei einer Abendveranstaltung konnten die Studierenden miterleben, wie Start-ups in ausgefeilten Präsentationen um die Gunst von US-amerikanischen Investoren warben, um auf dem amerikanischen Markt Fuß zu fassen. Dabei ergab sich auch die eine oder andere gute Gelegenheit zum Networking. Im weiteren Verlauf der Woche standen Besuche der Außenhandelskammer und der Friedrich Ebert Stiftung auf dem Programm. Dort wurde unter anderem erläutert, wie diese daran arbeitet, Diplomatie und Entscheidungsvorlagen im Hintergrund für die UN außerhalb der Generalversammlung vorzubereiten. Weiterhin fand eine Informationsveranstaltung bei KPMG statt, bei der viel über Wirtschaftsprüfung und Steueroptimierung von international agierenden Unternehmen gelernt werden konnte. Außerdem gab es Führungen auf dem Campus der Columbia University und durch deb Financial District. Besuche im Museum of Modern Art und im Museum of Natural History sowie im Ground Zero Museum, ebenso wie eine Auffahrt in das One World Trade Observatory rundeten die Reise ab. 

Ein Highlight folgte dann am letzten Tag mit einer Führung durch die Produktionsstätte des Triebwerkherstellers Pratt & Whitney in Hartford.

Insgesamt war es eine sehr abwechslungsreiche, interessante Reise, die man den Studierenden der berufsbegleitenden Masterstudiengänge sehr empfehlen kann. 

Bericht von Raina Hake MBA15o und dem Master Office